Warum Biowein?

Bei der Produktion werden keine chemisch synthetischen Spritzmittel verwendet, womit auch im Endprodukt, dem Biowein, keine derartigen Rückstände abgelagert sind. 

Bekömmlich für Mensch und Umwelt – mit gutem Gewissen feinstes Genießen.

Der biologische und der Konventionelle Weingarten im Vergleich

99% aller Weingärten weltweit sind konventionell (chemisch) – aber was werden wir folgenden Generationen hinterlassen, wenn wir die Umwelt vergiften?

Der „chemische“ Weingarten

Die Trauben für von nicht biologisch zertifiziertem Wein, stammen von konventionellen, also „chemischen“ Weingärten.Konsumenten wissen oft nicht, wie diese behandelt und bearbeitet werden.

 

Tatsächlich ist es sehr schwer zu verstehen, bis man in einem solchen Weingarten gearbeitet hat.

99% aller Weingärten weltweit sind konventionell.

Von April bis zur Ernte, im Herbst, werden systemische Pestizide (werden nicht durch Regen oder Wind entfernt, dringen aber tief in die Pflanze und später in die Traube ein) mit Traktoren und Hubschraubern ausgebracht.

Es beginnt im Frühling, die Saison, in welcher das Land schön und voller Knospen ist – nach einem langen Winter. Mit dem Ausbringen von Trockenmitteln (dieses Mittel vertrocknet jede Pflanze, die damit in Berührung kommt) auf das Erdreich rund um den Wein. Jene, die kein Gras tolerieren können, sprühen auch in einem größeren Bereich des Weingartens, völlig unwissend über die Verschmutzung und Vergiftung der Wasserreserven, verursacht durch diese Chemikalien. Tatsächlich ist es sehr unwahrscheinlich diese Rückstände im Trinkwasser nicht zu finden.

Im Frühling sehen wir oft die Resultate des Trockenmittels, wenn Wiesen in der Nähe von Weingärten, Golfplätzen oder Straßenrändern total vergilbt und vertrocknet sind.

Normalerweise ist eine Frühlingswiese intensiv grün!

Im Mai beginnt dann die erste schwere systemische Behandlung der ersten Weinblätter. Es gibt verschiedene Arten der Behandlung, allesamt hochgiftig für Mensch, Tier und Erdreich.

Diese Behandlungen werden wiederholt, zuerst bei der Blüte, dann bei den ganz jungen Trauben und schließlich während des Wachstums. Manche sind so giftig, dass diese nicht ohne offizielle Genehmigung ausgebracht werden dürfen (leider gibt es keine Kontrollen und nur wenige halten sich an die Regeln). Die Pharmaindustrie warnt deshalb davor, einige Tage nach der Ausbringung in den Weingärten zu arbeiten.

Anfang August endet diese methodische Vergiftung des Weines und sie beginnen über den nächsten Schritt nachzudenken: Antischimmel!

Das ist eine Behandlung, die die Trauben von Pilzen bis zur Ernte freihalten soll. Es muss bis spätestens 30 Tage vor der Ernte ausgebracht werden um Vergiftung zu vermeiden, aber leider gibt es auch hier keine Kontrollen.

Zuerst in der Maische, sowie dann im Wein sind Reste all dieser Chemikalien, die in den vergangenen Monaten ausgebracht wurden. Sie bleiben auf der Haut der Trauben, aber auch in den Trauben, die ohne gewaschen zu werden, gepresst werden. Es ist daher nicht sehr empfehlenswert, während der Ernte Trauben zu essen. Es könnte gesundheitsgefährdend sein.

Nach der Ernte wird die nächste Chemikalie ausgebracht: Kunstdünger wird massenhaft versprüht um mit purem Stickstoff das Wachstum der Trauben zu steigern und künstlich aufzupumpen. Andererseits soll das Wachstum von Unkraut eingedämmt werden, das dann wiederum mit Trockenmitteln verbrannt wird.

So schließt sich der Kreislauf der täglich Erdreich, Luft, Wasser, Natur, Tiere und Menschen vergiftet.

Der biologische Weingarten

Auch hier kommt der Frühling mit seiner ganzen Kraft, in dieser Form der Landwirtschaft ist es verboten, Trockenmittel zu verwenden. Um das Wachstum von Unkraut zu regulieren, wird es gemäht oder in den Boden unter den Weinreben ein gepflügt.

 

Gegen Krankheiten der Weinreben sind nur zwei Behandlungen erlaubt:

Schwefel und Kupfer gemischt mit Kalk. Die Menge ist beschränkt und wir kontrolliert. Tatsächlich kommen Kontrollorgane unangemeldet in den Weingarten und kontrollieren die Blätter.

Wenn sie Spuren von verbotenen Substanzen finden, wird das Bio-Zertifikat sofort entzogen.

Schwefel und Kupfer sind nicht systemisch, diese Substanzen werden vom Regen abgewaschen und vom Wind verweht. Behandlungen enden im Juli und die Weingärten bleiben bis zur Ernte unberührt.

Um die Erde zu nähren, wird im Herbst Mist als Dünger ausgebracht, auch dieser stammt aus biologischer Landwirtschaft.

Diese Art des Weinbaus versucht die Natur zu verstehen und in Harmonie mit ihr zu leben, nicht sie zu unterdrücken. Das Ziel ist es die natürliche Ausgewogenheit der Pflanze zu erreichen, nicht die Überproduktion und Ausbeutung.

Respekt für die Erde, von der das Leben kommt.

Beschützen von Umwelt, Menschen, Tieren, Wasser und Luft.